In Gesellschaft lernen. Verändern, was möglich wird.
Seit 2012 arbeitet nextlearning dort, wo öffentliche Verantwortung, zivilgesellschaftliches Wissen und gesellschaftlicher Wandel aufeinandertreffen. Diese Arbeit gewinnt neue Bedeutung, da geopolitische Instabilität, ökologische Umbrüche und technologische Beschleunigung die Bedingungen für gemeinsames Entscheiden und Handeln verändern.
Wir gestalten Lern-, Entscheidungs- und Koordinationsräume, in denen Menschen systemischen Wandel verstehen, über Grenzen hinweg zusammenarbeiten und ambitionierte Vorhaben in die Praxis bringen können.
Unsere Arbeit verbindet strategische Vorausschau, Public und Systemic Design, Naturwissenschaften, Technologie und persönliche Entwicklung. Dieser besondere Ansatz schafft gemeinsame Orientierung, wenn Verantwortung verteilt ist, die Erkenntnislage unvollständig bleibt und mehrere Zukünfte offenstehen.
Handlungsfähigkeit entsteht gemeinsam
Die prägenden Herausforderungen unserer Zeit überschreiten Zuständigkeiten, Sektoren und politische Zyklen. Klimaanpassung, künstliche Intelligenz, demokratischer Druck, wirtschaftlicher Wandel und gesellschaftliche Fragmentierung greifen ineinander und entwickeln sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.
Wirksames Handeln setzt voraus, diese Zusammenhänge zu erkennen, unterschiedliche Wissensformen miteinander zu verbinden, folgenreiche Entscheidungen zu treffen und die Umsetzung an veränderte Bedingungen anzupassen.
nextlearning schafft die Räume, Ansätze und Methoden, durch die dies möglich wird.
Was wir tun
Systemischen Wandel verstehen
Wir verbinden Feldforschung, Systemanalyse, strategische Vorausschau und institutionelles Wissen, um sichtbar zu machen, was sich verändert, wie Entwicklungen zusammenwirken und wo relevante Handlungsspielräume liegen. So entsteht ein gemeinsames Lagebild, das Strategie, Gestaltung und Umsetzung Orientierung gibt.
Entscheidungen und Zusammenarbeit gestalten
Wir entwickeln Prozesse, in denen unterschiedliche Mandate, Interessen und Wissensformen zu fundierten öffentlichen und gesellschaftlichen Entscheidungen beitragen. Unsere Formate reichen von Strategieprozessen über Beteiligungsarchitekturen und Lernlabore bis zu digital unterstützten Entscheidungsräumen.
Fähigkeiten in der Praxis verankern
Wir übersetzen Erkenntnisse in Rollen, Routinen, Governance-Modelle und Infrastrukturen, die langfristig genutzt, gepflegt und weiterentwickelt werden können. So verbinden wir ambitionierte Ideen mit den institutionellen Voraussetzungen für dauerhafte Wirkung und mit Praktiken, die Zukunft bereits heute erfahrbar machen.
Ausgewählte Projekte
Klimaanpassung als gemeinsame urbane Fähigkeit
In Berlin arbeiten wir mit Verwaltungen, Forschenden, zivilgesellschaftlichen Akteur:innen und Technologiepartnern daran, Planung, Pflege und Finanzierung lebendiger Infrastruktur zu verbessern.
Die Arbeit verbindet Stadtgesundheit, Klimaanpassung, Daten, Governance und langfristige Verantwortung. Aus fragmentierten Zuständigkeiten entsteht ein gemeinsames Handlungsfeld.
#Klimaanpassung #UrbanCommons #Systemdesign
Eine Kulturinstitution von innen öffnen
Mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden entwickelten wir einen Prozess, der untersuchte, was institutionelle Öffnung in der Praxis bedeutet.
Die Arbeit verbindet öffentlichen Auftrag, Beteiligung und organisationale Realität. Im Verlauf des Programms untersuchten Teams, wie Beziehungen, Rollen und alltägliche Strukturen weiterentwickelt werden können, damit Öffnung Teil der institutionellen Praxis wird.
#InstitutionelleEntwicklung #ÖffentlicheKultur #Beteiligung
Lernen über Verwaltungen hinweg
Landvorteil – Innovative Verwaltung verbindet Verwaltungen ländlicher Regionen, damit sie gemeinsam an gesellschaftlichen Herausforderungen arbeiten, Wissen austauschen und ihre Transformationsfähigkeit stärken.
Mit Technologiepartnern gestalten wir eine Lernarchitektur, die lokale Erfahrungen in übertragbare Praxis, regionsübergreifende Zusammenarbeit und Verwaltungsinnovation übersetzt.
#Verwaltungsinnovation #SystemischesLernen #LändlicheRäume
Public Vitality Camp
Das Public Vitality Camp untersucht, wie Gesellschaften unter sich rasch verändernden planetaren Bedingungen lern-, handlungs- und erneuerungsfähig bleiben können.
Im Mittelpunkt stehen Responsivität, Resilienz und Anpassungsfähigkeit öffentlicher und zivilgesellschaftlicher Systeme – sowie ihre Fähigkeit, die sozialen, institutionellen und ökologischen Grundlagen gemeinsamen Lebens zu erhalten.
#PlanetaryCivics #PublicVitality #Resilienz #Adaptivität
Langfristige Initiativen
Unsere Initiativen widmen sich Fragen, die Kontinuität, Erprobung und langfristige Zusammenarbeit erfordern.
Gemeinsam entwickeln sie fünf Fähigkeiten, die für demokratische und regenerative Zukünfte zentral sind.
Planetary Civics
Orientierung, Curricula und gesellschaftliche Vorstellungskraft für verantwortliches Handeln im Anthropozän.
Politics for Tomorrow
Transformation demokratisieren – durch institutionelles Lernen und gesellschaftliche Zusammenarbeit.
Living Values
Wirtschafts-, Finanzierungs- und Governance-Modelle, die sozial-ökologischen Wert erkennen und dauerhaft tragen.
10×100
Systemisches Lernen und Koordination über legislative, organisationale und sektorale Grenzen hinweg.
Decision Design
Wissenschaftsbasierte Ansätze für kollektive Vorausschau und Entscheiden unter Komplexität.
Projekte
Unsere Projekte zeigen, wie aus komplexen Herausforderungen gemeinsame Orientierung, tragfähige Entscheidungen und dauerhaft nutzbare Strukturen entstehen.
Wir arbeiten mit Ministerien, Verwaltungen, Kommunen, Forschungseinrichtungen, Stiftungen und zivilgesellschaftlichen Netzwerken.
Menschen
nextlearning verbindet Erfahrungen aus Design, Verwaltung, Politik, Forschung, Technologie, Organisationsentwicklung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Für jedes Vorhaben stellen wir Teams zusammen, die fachliche Tiefe, unterschiedliche Perspektiven und praktische Umsetzungskompetenz verbinden.
Themen, an denen wir arbeiten
Unsere Fragen lassen sich selten einem einzelnen Sektor zuordnen. Sie entstehen dort, wo ökologische, gesellschaftliche, technologische und institutionelle Veränderungen ineinandergreifen.
Technologie und kollektive Intelligenz
Wir untersuchen, wie Gesellschaften unter veränderten technologischen Bedingungen lernen, koordinieren und entscheiden.
Vorausschauende Politikgestaltung
Wir arbeiten an demokratischer Erneuerung, öffentlicher Legitimität und neuen Formen institutioneller und gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit.
Regeneration und Inwertsetzung
Wir entwickeln Wege, sozialen und ökologischen Wert sichtbar, finanzierbar und dauerhaft tragfähig zu machen – durch regenerative und kooperative Modelle.
Städte und Entscheidungsräume
Wir gestalten Orte und Infrastrukturen, an denen Komplexität konkret bearbeitbar wird: in Städten, öffentlichen Institutionen und gesellschaftlichen Kontexten.
Initiativen

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Unsere Partner
nextlearning arbeitet mit Partnern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um gesellschaftlichen Wandel gemeinsam zu gestalten. Vertrauen entsteht dort, wo Erfahrungen geteilt, Perspektiven verbunden und Ziele gemeinsam verfolgt werden.
Kollegialer Austausch
Wir pflegen langjährige Zusammenarbeit mit Menschen und Organisationen, die sich – wie wir – für eine regenerative Gesellschaft engagieren.
Dazu zählen u. a. das Institut für partizipatives Gestalten, das Democracy Lab, das Europäische Forum Alpbach, das CO-PI in Dänemark oder auch das Education Innovation Lab.
In gemeinsamen Projekten, Forschungsvorhaben oder Lernformaten bringen wir Erfahrungen zusammen und entwickeln neue Ansätze weiter.
Internationales Netzwerk
Im Austausch mit internationalen Partnern wie Dark Matter Labs, Demos Helsinki, SIX – Social Innovation Exchange, dem OECD OPSI oder La 27e Région tragen wir zur Weiterentwicklung von Formaten für demokratische Innovation und öffentliche Transformation bei.
Unsere Beteiligung an globalen Netzwerken macht nextlearning zu einem aktiven Teil der internationalen Lernlandschaft für Public Interest Innovation.
Fördernde Institutionen und Bildungspartner:innen
Viele unserer Lernangebote und Projekte entstehen durch die Unterstützung vertrauensvoller Förderpartner wie der Hans-Sauer-Stiftung, der bpb, der Heinrich-Böll-Stiftung, des ZOE Institute oder der Robert-Bosch-Stiftung.
Mit Hochschulen wie der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, der Freien Universität Berlin oder dem Kompetenzzentrum Design und Management Luzern arbeiten wir an der Schnittstelle von Forschung und Praxis.


